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Habt ihr gewusst, dass Anorak ursprünglich eine Jacke der Inuit war? Das tolle bei diesen Jacken : sie sind extrem gut gegen Wind, Kälte und Feuchtigkeit geeignet. Sie bieten einen so großen Schutz vor Frost, wie ihn sonst keine anderen Jacken leisten können. Wer denkt beim Tragen noch daran, woher sein Kleidungsstück eigentlich stammt? Z.B. sind die coolen Bomberjacken aus den USA zu uns gekommen. Diese Kunstfaserjacken in Blouson -Form wurden ursprünglich bei Kampfflugzeugbesatzungen getragen und dazu konzipiert.
Da ich mich für die Mode verschiedener Kulturen sehr interessiere, suchte ich nach Jacken aus fremden Ländern und originellen, regionalen Schnitten, die sich bei uns eingebürgert haben. Und mein Fazit lautet: die besten Jacken für den Winter sind Jacken der Inuit! Kein Bayer wird zwar auf seine Joppe, oder Lodenjacke verzichten wollen. Diese traditionelle taillenlose Männerjacke schützt immerhin durch ihren dicken Wollstoff vor Kälte. Sie wirkt aber nicht mehr so gut bei Regen, oder Schnee, was im Winter zum Verhängnis werden könnte.
In Südamerika dagegen, versteckt man sich an kühlen Tagen in Ponchos , Chompas und Chamarras. Diese Jackentypen sind bereits zu uns rübergewandert und waren eine Zeit lang zusammen mit der aufgekommen Südamerika-Begeisterung sehr in. Vor allem aber bleiben diese tief in der Tradition verwurzelten Jacken ein Symbol für die kulturelle Identität indigener Bevölkerung.